About

Dr. Iris Mencke

Ich habe Interdisciplinary Minds gegründet, um interdisziplinäre Zusammenarbeit gezielt zu fördern und strukturiert weiterzuentwickeln. Aus über zehn Jahren internationaler Forschungserfahrung an der Schnittstelle von Geistes- und Naturwissenschaften bringe ich ein klares Verständnis für die Herausforderungen und Rahmenbedingungen interdisziplinären Arbeitens mit.

Auf dieser Basis habe ich vielfältige Denk- und Arbeitsweisen, sowie unterschiedlichste Fächerkulturen kennengelernt. Die Arbeit an fachlichen und methodischen Schnittstellen war zwar immer mit besonderen Herausforderungen verbunden, zugleich aber auch der Weg, der mit vielen neuen Erkenntnissen und Einsichten einherging. Meiner Erfahrung nach entstehen wirklich innovative Ansätze dort, wo Disziplinen sich begegnen. Denn gerade die Arbeit an Schnittstellen schärft die eigene Flexibilität und Reflexionsfähigkeit und wird so zum Motor persönlicher wie organisatorischer Entwicklung.

Coaching, Training & Facilitation

Ich habe eine zweijährige, intensive Ausbildung im systemischen Coaching absolviert, um Wissenschaftler:innen gezielt bei der Bewältigung interdisziplinärer Herausforderungen zu unterstützen. Konzepte wie die Systemtheorie und der Konstruktivismus prägen seither maßgeblich die Arbeit im Rahmen von Interdisciplinary Minds.

Ergänzend habe ich eine zertifizierte Weiterbildung als Co-Creative Facilitator abgeschlossen, deren Prinzipien ebenso tief in die Trainingsmethodik von Interdisciplinary Minds eingeflossen sind. Transformatives Lernen, Future Skills und Co-Creation bilden zentrale methodische und inhaltliche Schwerpunkte meiner Arbeit.

Wissenschaft & Forschung

In meiner Promotion am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik habe ich mich mit den verhaltensbezogenen und neuronalen Grundlagen musikalischer Wahrnehmung beschäftigt. Im Zentrum standen dabei Vorhersageprozesse, die ich im Rahmen des Predictive-Coding-Ansatzes auf neurophysiologischer Ebene untersucht habe. Auf Verhaltensebene ging ich der Frage nach, welche Faktoren zu einer Vorliebe für komplexe, schwer vorhersagbare und explorative Musik beitragen.

Diese Auseinandersetzung führte mich auf eine interdisziplinäre Forschungsreise: von Husserls Phänomenologie über die philosophische Ästhetik und John Deweys Art as Experience bis hin zu den Grundlagen der Neurobiologie, den physikalischen und psychophysischen Eigenschaften von Klang sowie den messtechnischen Prinzipien der Magnetoenzephalografie.

Kurzbiografie
  • Seit 2025: Co-Gründerin StartUp „BrightSync
  • 2025: Co-Creative Facilitator, Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Transaktionsanalyse (DGTA)
  • 2025: Systemische Coach, Zertifikat der Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) 
  • 2023-2025: Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Department für medizinische Physik u. Akustik, Universität Oldenburg
  • 2023-2025: Junior Research Fellow, Department Brain & Mind, Hanse-Wissenschaftskolleg, Delmenhorst
  • 2022: Journalistin, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Ressort Natur & Wissenschaft
  • 2022: Promotion zum Dr. rer. nat. Psychologie, Institut für Psychologie, Goethe-Universität, Frankfurt/Main
  • 2016-2022: (Post-)Doktorandin, Musikabteilung, Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik, Frankfurt/M.
  • 2019-2020: Doktorandin, Center for Music in the Brain, Abteilung klinische Medizin, Universität Aarhus (DK)
  • 2015-2016: Gast-Studentin, Music, Mind & Brain Group, Dept. für Psychologie, University of London (GB)
  • 2016: M.A. Musikwissenschaft, Institut für Musik- u. Medienwissenschaft, Humboldt-Universität, Berlin
  • 2012: B.A. Germanistik / Musikwissenschaft, Institut für Musik u. Musikpädagogik, Universität Potsdam
Ehrenamt & Engagement

Ich engagiere mich als Mentorin und Coachin sowohl für Mentoring Hessen, als auch im Programm GROW@Goethe, das Alumni der Goethe-Universität mit Studierenden zusammenbringt. Darüber hinaus bin ich im Netzwerk Wissenschaftsmanagement e.V. aktiv – als Mitglied des erweiterten Vorstands, des Arbeitskreises Jahrestagung sowie als Sprecherin der Arbeitsgruppe „Inter- und Transdisziplinarität“. Diese Tätigkeiten ermöglichen es mir, Wissenschaft und Hochschulentwicklung aktiv mitzugestalten.

Journalismus & Wissenschaftskommunikation

Die Reflexion und Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte war mir schon immer ein zentrales Anliegen. Als Musik- und Wissenschaftsjournalistin war ich unter anderem für den Hessischen Rundfunk und die Frankfurter Allgemeine Zeitung tätig. Darüber hinaus habe ich meine Forschung in verschiedenen Konzerthäusern vorgestellt – unter anderem in der Elbphilharmonie, der Alten Oper Frankfurt und im Konzerthaus Berlin.

Stipendien & Drittmittel
  • 2025: Stipendiatin der tdAcademy, Institut für sozial-ökologische Forschung, Frankfurt/Main, Projekt: Die Rolle von kunstbasierten Ansätzen für das transformative Potenzial in inter- und transdisziplinären Forschungskooperationen
  • 2023-2025: Postdoc-Förderung durch das Walter-Benjamin-Programm der DFG (Hauptantragstellerin)
  • 2024/2025: Förderung zur Wissenschaftskommunikation durch die Volkswagenstiftung (Mitantragstellerin)
  • 2023: Junior Research Fellowship Forschungsbereich Brain & Mind am Hanse Wissenschaftskollegs – Institute for Advanced Science, Delmenhorst, Deutschland
  • 2022: Stipendiatin der FAZIT Stiftung
  • 2019: Forschungsstipendium, Graduate School of Health, Universität Aarhus, Dänemark
  • 2019: Research Training Supplement, Graduate School of Health, Abteilung für klinische Medizin, Universität Aarhus, Dänemark
  • 2015: PROMOS-Stipendium, Deutscher Akademischer Austauschdienst, DAAD

Interdisciplinary Minds

Interdisciplinary Minds entstand aus der Erkenntnis, dass es bereits vielfältiges Wissen darüber gibt, was gelingende inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit ausmacht. Was häufig fehlt, ist die Brücke in die Praxis – dorthin, wo dieses Wissen gebraucht wird. Als Plattform im Aufbau will Interdisciplinary Minds genau diese Lücke schließen: durch Formate und Angebote, die Dialog und Zusammenarbeit über Fach- und Sektorengrenzen hinweg fördern. Gleichzeitig versteht sich Interdisciplinary Minds als Netzwerkraum, in dem Menschen, Organisationen und Expertisen zusammenfinden können, um zukünftige Zusammenarbeit zwischen Disziplinen und Sektoren gemeinsam zu gestalten und zu stärken.

Bei Interesse an einer Kooperation, gemeinsamer Projekt- oder Formatentwicklung freue ich mich über Kontaktaufnahme!